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Die Storchenseite
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Aktualität
dieser Seite "von oben nach unten" - das heißt: Die aktuellen
Geschehnisse rund um das Miltacher Storchenleben stehen oben, die älteren unten.
Mit Einführung der Storchenseite
Archiv ist auf dieser Seite nur noch die aktuelle bzw. zurückliegende
Saison festgehalten. |
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| Störche machen unheimlich viel
Freude, aber manchmal ...
... machen sie auch Arbeit...

... die man natürlich gern leistet.
Die Zusammenarbeit zwischen Schloss Miltach und dem LBV-Zentrum
"Mensch und Natur" (in Nößwartling b. Arnschwang)
der Kreisgruppe Cham klapp(er)t nach wie vor optimal. So befreiten
Anfang Oktober 2011 zwei LBV-Mitarbeiter in sicherer und
schwindelfreier Kooperation die Dachflächen beiderseits unter dem
Storchenhorst von einer großen Menge Äste, die den
"Nestbesitzern" Paula und Willi bei deren Ausbau- und
Instandhaltungsarbeiten runter fielen und letztendlich stark den
Niederschlagswasserablauf behindert hätten. |
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| MAKE LOVE NOT WAR!
Bild des Jahres 2011

Das kleine Bild rechts zum Vergrößern anklicken.
Der allererste Kontakt zwischen Paula
und Willi am Nachmittag des 8. April 2011 verhieß nichts gutes.
Liebe auf den ersten Blick sieht anders aus. Über eine Stunde lang
führten sie einen erbitterten Kampf auf Leben und Tod. Dann muss
wohl die/der Klügere oder Schwächere nach- bzw. aufgegeben haben.
Genaues weiß man nicht. Jedenfalls beschlossen die beiden
plötzlich: Na gut, dann heiraten wir eben. Ausführlicher Hergang:
Siehe Tagebuch auf dieser Seite weit unten - Titel
"Zusammengerauft. Das neue Miltacher Storchenpaar"".
Das war der extrem ungewöhnliche
Beginn eines überaus glücklichen Familienlebens (zur Nachahmung
nicht unbedingt empfohlen). |
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| Auf YouTube:
Videos der Miltacher Störche
2011

Zum Abspielen auf folgende Links
klicken:
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| Interessanter Link zum Ende der
Storchensaison 2011:
Wo in Bayern die Weißstörche
wohn(t)en...
... und vieles mehr
Auf die Graphik klicken:

(Quelle: Landesbund für Vogelschutz in Bayern
e.V.) |
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| Miltacher Storchenjahr 2011 zu
Ende:
Paula & Willi gemeinsam
südwärts
30. August 2011:
Höchstwahrscheinlich am Sonntag, 28. August, haben die Altstörche
Miltach verlassen und befinden sich nun, dem Nachwuchs hinterher,
auf dem Weg in südlichere Gefilde.
In der Regel fliegt ja zuerst die Störchin, der Gatte folgt wenige
Tage. Paula und Willi dagegen machen's wohl gemeinsam. Ist ja auch
schöner so.
Damit ging ein Storchenjahr zu Ende, das - vom Tod des vierten
Jungstorches "Benjamin" abgesehen - überaus angenehm in
Erinnerung bleiben wird.
Den Gedanken an das schöne, zeitweise sehr aufregende Miltacher
Storchenjahr 2011 wird auf dieser Seite demnächst mit einer
Zusammenstellung der schönsten Bilder, Links zu Videoaufnahmen
sowie der kleinen Serie "Klappernde Störche"
nachgeholfen.
Macht's gut, Paula, Willi, Ella, Frizzi und Isidor! |
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| "Single" sorgt für
Abwechslung, aber:
Paula & Willi ohne Pardon

Bild vom 26. August 2011: Paula und
Willi haben den soeben vertriebenen Eindringling im Blick.
26. August 2011:
In den letzten Tagen besetzte ein Fremdstorch - vermutlich ein
partnerloser Einzelgänger, der sich wie das Miltacher
Altstorchenpaar noch nicht den Afrikaflug-Schwärmen anschließen
mag - immer wieder das Nest auf dem Schlossdach und zelebrierte
jeden Neuanflug mit laut geklappertem Single-Gesang. Paula und Willi
beobachteten dies von ihrem Domizil auf dem Bäckerkamin. Scheinbar
unbeeindruckt und folgenlos. Erst mal.
Zuletzt fing der "Neu-Miltacher" sogar damit an, den Horst
für möglicherweise längerfristige Eigenzwecke umzubauen. Er
dachte wohl schon etwas über die zu Ende gehende Storchensaison
hinaus: "Die Wohnung passt ja schon mal - fehlt nur noch
die/der ideale Frau/Mann." Dies ging Paula und Willi dann aber
doch zu weit. Am Nachmittag des 26. August "überfielen"
sie den Eindringling im Zweier-Pack. Dieser drehte noch zwei kurze
Ehrenrunden, bevor er vor dem triumphierend klappernden Paar das
Weite suchte. Besonders freundliche Gastgeber sind sie ja nicht, die
Paula und der Willi.
Paula darauf im Exklusiv-Interview mit dem "Miltacher
Horstanzeiger": "Ja mei, do kannt ja a jeder daher kema."

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| Zum Ende der Saison in Dorfmitte
umgezogen:
Altstorchenpaar vor Abschied


22. August 2011:
Die Bilder oben zeigen Paula & Willi am 12. August 2011 auf dem
Bäckerkamin, der sich wie schon in fast allen
"erfolgreichen" Familienjahren als beliebtes Ausweichlager
erwiesen hat, wenn es in der "Familienwohnung" auf dem
Schlossdach zu eng wird. Nun, aller Erziehungstätigkeiten ledig,
sind sie gänzlich in die Dorfmitte "umgezogen", haben auf
dem Kamin gar noch mit dem Bau eines Nestes begonnen; Müßiggang
ist scheinbar das letzte, das sie sich vorwerfen ließen.
Man sollte ihre Anwesenheit dieser Tage vielleicht noch bewusster
genießen als sonst. Schon bald werden sie ihren Kindern ins
Winterlager Afrika folgen. |
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| Jungstörche verließen Miltach:
Paula und Willi wieder allein
16. August 2011:
Es ist traurig und schön zugleich - und jetzt auch amtlich: Die
fabelhaften Jungstörche Ella, Frizzi & Isidor folgten ihrem
natürlichen Trieb und sind vermutlich seit vergangenem Samstagnachmittag - als "Ostzieher", über den Bosporus,
Libanon, Israel - unterwegs nach Afrika.
Wie "vorgesehen", halten ihre Eltern noch die Miltacher
Stellung, machen sich am Familiennest auf dem Schloss und dem
Ausweichlager auf dem Bäckerkamin zu schaffen, übernachten mal
gemeinsam oder getrennt. Plötzlich ist wieder Platz im Überfluss.
Paula und Willi scheinen die kinderlose Zeit zu genießen. In etwa
zwei Wochen werden sie - zunächst die Dame, dann zwei, drei Tage
später der Herr - dem Nachwuchs folgen, wenn alles
"vorschriftsmäßig" läuft. |
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| Vermutlich...
Ella, Frizzi & Isidor auf
Afrikaflug

Foto: Bob Vogl (rechts Gesamtbild - zum Vergrößern
anklicken).
15. August 2011:
Das Bild oben vom Samstag, 13. August zeigt die drei Miltacher
Jungstörche Ella, Frizzi und Isidor auf einer Wiese am Regen
(zwischen Kapellensiedlung und Tiefental), wo sie und ihre Eltern in
den letzten Tagen oft gemeinsam anzutreffen waren. Am gleichen Tag
wurde der Nachwuchs auch in Oberndorf bei der Futtersuche gesichtet.
Möglicherweise ist dieser 13. August aber auch schon der Tag, an
dem die Jungtiere ihr Heimatdorf in Richtung Afrika verlassen haben.
Jedenfalls waren sie in der Nacht auf Sonntag nicht (wie sonst
immer) im Familienhorst auf dem Schlossdach auszumachen. Bei den
beiden Störchen, die dort tags darauf rumnestelten, handelt es sich
wahrscheinlich um die Eltern Paula & Willi.
Aber wie es so schön auf bayrisch heißt: Ganz
gwieß is iwahapt goa nix ned. Hat jemand andere Beobachtungen
gemacht?
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| Die Zeit des Abschieds steht kurz
bevor - Jungstörche genießen aber vorerst ...
... Freiheit in vollen Zügen

Bild oben vom 8. August: Einer der
Jungstörche beim näheren Erkunden des Heimatdorfes Miltach.
Derzeit ist kaum ein Dach bzw. Kamin im "alten Dorf" vor
ihrem Besuch sicher. Steht Miltach ein baldiger Kinder-Reichtum
bevor?
8. August 2011:
Freiheit: Ja. Unabhängigkeit: Noch nicht ganz. Zumindest am
Sonntag, 7. August, ließen sich Ella, Frizzi & Isidor von ihren
Eltern mit Futter versorgen, wie seit Wochen gewohnt. Diese lassen
sich da nichts nachsagen und beliefern den Nachwuchs mit Frischware
aus dem offensichtlich reich gedeckten Tischen rund um Miltach
(wenigstens die Störche werden sich nicht über das sommerliche
Nasswetter beschweren).
Das Familiennest ist nach wie vor Hauptaufenthaltsort, Schlafzimmer
und Treffpunkt der Jünglinge. In den letzten zwei Wochen wurden sie
von Paula und Willi behutsam aber bestimmt in die Geheimnisse der
"Außenwelt" eingeführt und nach und nach zu immer
perfekteren Fliegern und nahrungstechnischen Selbstversorgern
ausgebildet.
Die drei Storchenkinder lassen es sich aber nicht nehmen, darüber
hinaus durch ihr Heimatdorf zu strawanzen. Derzeit ist kaum ein
Hausdach bzw. Kamin im "alten Dorf" (Miltach-City
sozusagen) vor ihnen sicher. Aufgepasst, Gemeindeplaner: In naher
Zukunft ist in Miltach mit einer Bevölkerungsexplosion zu rechnen.
Paula und Willi haben das Familiennest (vorübergehend) an den
Nachwuchs übergeben und fliegen es derzeit neben den Fütterungen
eigentlich nur noch zu Ausbau- und Verbesserungsarbeiten an.
Noch deutet nichts darauf hin, dass die Familie bald für immer
getrennt wird.

Siehe auch Kurzfilme auf
Facebook: Hier
und hier. |
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| Jungstörche bestehen Gesellenprüfung
mit Bravour:
Ella, Frizzi & Isidor
fliegen
26. Juli 2011:
Bereits am 23. Juli - möglicherweise sogar einen Tag davor - war es
soweit, dass alle drei Jungstörche erfolgreich Erstflug und
-landung absolvierten und damit quasi ihren Gesellenbrief machten.
Das wochenlange, mühevolle Training im engen Nest fand somit seinen
krönenden Abschluss. Mittlerweile sind die Sprösslinge
flugtechnisch kaum mehr von ihren Eltern zu unterscheiden.
Die Aufenthalte tagsüber auf dem Schlossdach wurden seither immer
kürzer. Nun steht die selbständige Futtersuche auf dem
Lehr-Programm. Wie gut das funktioniert, ist schwer zu sagen. Aber
die Eltern Paula und Willi stehen auch hier mit Rat und Tat zur
Verfügung.
Für die fünfköpfige Storchenfamilie ist damit wahrscheinlich die
schönste Zeit im gemeinsamen Leben angebrochen: Gemeinsam die
Heimat erkunden. Diese wird voraussichtlich in zwei, drei Wochen ihr
Ende haben. Dann ist vorgesehen, dass sich Ella, Frizzi und Isidor
dem Afrika-Zug der Jungstörche anschließen.
Aber noch sind sie ja hier. |
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| Besonders mutiger Jungstorch machte es
vor:
Erstflug absolviert!

19. Juli 2011:
Überraschend, spannend, phasenweise nervenaufreibend ging es an
diesem 19. Juli zu: Ein besonders mutiger Jungstorch wagte am
Vormittag den Erstflug. Dabei gelang ihm allerdings nur ein besserer
Hüpfer, nämlich in den Schlossgarten steil darunter auf der
Westseite ("oben"). Dadurch brachte er sich in eine
denkbar ungünstige Situation; dieser Bereich ist als
Storchen-Startbahn eigentlich viel zu kurz, zudem umgeben von
Hindernissen (Schlossmauer, Zäune, Bäume). Bei der Begegnung mit
dem gleichermaßen erschrockenen Beobachter "flüchtete"
er in Richtung Nord (über die am Schloss vorbeiführende Straße)
in den bewaldeten "Dschungel" an Regen und Perlbach - für
einen Fluganfänger eine äußerst schwierige Aufgabe, da heil
durchzukommen -, bis sich seine Flugspur verlor. Aber soweit zu
beobachten war, bewältigte er die Aufgabe mit Bravour.
Daraufhin machte sich ein Altstorch Richtung Regen-Wiesen
offensichtlich auf, ihn zu begleiten bzw. zu versorgen.
Die im Horst verbliebenen Geschwister intensivierten in den
Folgestunden ihre Trockenflugübungen (siehe Bilder oben - das
rechte zum Vergrößern anklicken), ohne den "Ernstfall"
zu riskieren.
Am frühen Abend innerhalb weniger Sekunden zunächst bange Momente,
dann nach der letztendlich gut verlaufenen Crash-Erstlandung des
"Erstfliegers" endlich Entwarnung und glückliche
Wiedervereinigung des Jung-Trios. Die werden sich was zu klappern
haben...
Kurzfilm
über die Crash-Erstlandung:
Facebook-Seite
von Schloss Miltach! |
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| Jetzt "Familiensplitting"
angesagt:
Riesenbabys Ella, Frizzi &
Isidor absprungbereit

18. Juli 2011:
Ella, Frizzi & Isidor (Bild oben vom Sonntag, 17. Juli) sind
jetzt mindestens so groß wie ihre Eltern und von diesen äußerlich
nur noch durch die etwas dunkleren Schnäbel zu unterscheiden. Auch
das Klapperhandwerk beherrschen sie mittlerweile perfekt.
Paula und Willi fliegen den Horst seit langem nur noch zum Füttern
an. Ansonsten positionieren sie sich auf den benachbarten
Schlosskaminen, dem Schlossdachfirst oder dem Bäckerkamin in der
Ortsmitte.
Diese Art von Familiensplitting mag wohl auch als Anreiz für die
schmachtenden Jungtiere dienen, endlich die Erstflüge zu
absolvieren, um Mama und Papa auf die Futterwiesen zu folgen. |
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| Letzte Fütterungen:
Elterliche Anordnung:
"Werdet selbständig!"

"Formationshecheln"...
Ella, Frizzi und Isidor (Bild vom 12. Juli) haben offensichtlich ein Elternteil entdeckt
und warten sehnsüchtig auf Frischnahrung, Zuneigung und die letzten
Anweisungen für den Afrika-Flug.
12. Juli 2011:
Noch genießen Ella, Frizzi & Isidor den totalen Service ihrer
Eltern. Aber lange werden Mama Paula und Papa Willi keinen Bock mehr
darauf haben - vielmehr ihre Riesenbabys zur Selbständigkeit
drängen. Das heißt: Fliegt endlich und ernährt euch selber!
Bei den Senkrechtstart-Flugübungen schaffen es die Storchenkinder
schon, für Sekunden in der Luft zu bleiben. Theoretisch sind sie
für den Flug gerüstet. Es fehlt wohl nur noch etwas an Mut und
Selbstvertrauen.
Neu! ->
Storchen-Videos auf der
Facebook-Seite
von Schloss Miltach
Bereits Anfang/Mitte August steht der Sammel-Zug
der Jung-Störche nach Afrika auf dem Programm, während die
Altstörche normalerweise noch bis Ende August/Anfang September in
der Heimat verweilen und sich von der überaus aufwändigen
Nachwuchsarbeit erholen dürfen.
Bilder vom 12. Juli - zum
Vergrößern anklicken:
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| Storchennachwuchs kaum mehr zu halten:
Endlich raus hier!

Mach schon! Ich will auch mal!
5. Juli 2011:
Ella, Frizzi & Isidor sind hinsichtlich Körpergröße und
Flügel-Spannweite fast schon "erwachsen". Jetzt geht's
beim Flugtraining an die Feinmotorik. Abwechselnd üben die
Jungstörche auf dem erhöhten Nestrand den eleganten Schwung. In
wenigen Tagen wird es wohl so weit sein, dass sie zum Jungfernflug
ansetzen.
Die Eltern Paula und Willi haben derweil alle Schnäbel voll zu tun,
um ihren permanent hungrigen Kindern die notwendigen Kalorien
einzuverleiben. An der Kraft soll's ja nicht scheitern.
Bilder vom 5. Juli - zum
Vergrößern anklicken:
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| An Pfingsten:
Fünf Störche im Familienglück

Auf einen Blick: Die drei Miltacher Jungstörche.
12. Juni 2011:
Noch immer braucht man viel Geduld und etwas Glück, wenn man von
herunten, also ohne mit ihnen auf Augenhöhe zu sein, ein Bild von
allen drei Jungstörchen schießen will. Aber ihre Neugier wächst
genauso schnell wie ihre Körper, und manchmal, wenn sie am Nestrand
einen auf "groß" machen und sich aufplustern, bekommt man
schon Angst, sie könnten runterfallen.
Ansonsten sieht es derzeit um die Kinder von Paula & Willi sowie
um die ganze Familie prächtig aus: Schönes, nicht zu heißes
Wetter, keine Gewitter, ein offensichtlich reich gedeckter Tisch -
und keine Artgenossen, die Ärger machen.
Entsprechend zeigen die Bilder vom Pfingstsonntag das perfekte
Bilderbuchglück. So was kommt selten genug vor. Die Natur stellt
Storchenfamilien nur einen äußerst engen Terminplan zur
Verfügung: Bis Anfang/Mitte August sollte der Nachwuchs
soweit sein, dass er sich dem "Ost-Zug" der Jungtiere
anschließen kann, um die weite Reise gen Afrika via Bosporus
anzutreten. Dies bedeutet für die nächsten Wochen: Schnell groß
und stark werden, dann ein paar Tage "Trockenübungen" im
Nest - und schon stehen die Jungfernflüge an.
Das Bild unten ganz rechts - zum
Vergrößern anklicken - zeigt, wie auf der Schloss-Startseite
angedeutet, alle fünf Mitglieder der Miltacher Storchenfamilie
(zweites Alttier sehr weit entfernt, über Tiefental fliegend -
siehe Kreis).

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| Drei sehr hungrige Kinder,
"Wohnungsausbau" und Störenfriede:
Schwerstarbeit für
Storcheneltern
9. Juni 2011:
Paula und Willi haben den Tod ihres kleinen "Benjamin"
wahrscheinlich - im Gegensatz zu manchem ihrer zahlreichen
menschlichen Beobachter - längst abgehakt. Sie hätten aber auch
kaum Gelegenheit für ausufernde Trauergedanken. Die Schnäbel der
übrig gebliebenen Jungtiere - laut Horstbetreuer Manfred Renner
"drei Prachtexemplare" - wollen ständig mit Frischnahrung
versorgt werden. Das ist eigentlich schon Stress genug. Tagsüber
gönnen sich die Eltern keine Zeit für einen ausgiebigen Ratsch -
der eine kommt an, kurzes Hallo-Geklapper (wenn überhaupt), die
andere fliegt los. Und umgekehrt.
Zusätzlich will das Zuhause in Schuss gehalten bzw. ausgebaut
werden: Äste, Sträucher, Stroh, Gras, Moos... alles, was storch
halt so für eine behagliche und sichere Wohnung braucht, wird
(neben frisch erlegtem Kleingetier vom Wurm bis zur Maus)
ununterbrochen angeschafft.
Und dann wären da noch diverse Fremdstörche, die (wie am Vormittag
des 9. Juni) immer wieder mal für Aufregung und Ärger sorgen. Wenn
man weiß, dass so ein Eindringling dafür sorgen kann, dass die
ganze Brut vernichtet wird, dann bekommt man gerade in den Tagen
"nach Benjamin" richtig große Angst um ..., ... und ...
(die drei Storchenkinder haben noch keine Namen).
Aber Paula und Willi machen das schon. |
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Sehr traurige Nachricht:
Jungstorch
"Benjamin" ist tot
7. Juni 2011:
Horstbetreuer Manfred Renner hoffte von seiner Beobachtungsstation
aus (mehrere Hundert Meter vom Storchennest entfernt) lange, dass
das mit Abstand kleinste Jungtier nur etwas untertauchte bzw. von
seinen stämmigen Geschwistern verdeckt wurde. Aber dann war ihm
klar, dass "Benjamin", wie er seine jüngste Entdeckung
(siehe 4. Juni) nannte, nicht mehr lebt. Wenige Minuten später wurde der
kleine (durchaus schon mit einem stattlichen Körper ausgerüstete)
Storch leblos im Schneefangzaun auf der Schloss-Westseite entdeckt.
Tags zuvor war noch alles bestens, obwohl bezüglich des
Nesthäkchens Bedenken angebracht waren.
Schwer zu sagen, ob Benjamin verhungerte (eher unwahrscheinlich),
das schwere Gewitter vom Vorabend zum
Tod Benjamins führte, oder ob der Naturinstinkt die Alttiere
nachhelfen ließ, um das Überleben der drei anderen Jungstörche zu
sichern. Die Fachleute vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV)
wollen der Ursache auf den Grund gehen. |
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| Demnächst mehr davon:
Bilder vom Storchennachwuchs

6. Juni 2011:
Ob es sich bei dem Storch auf dem Bild oben (vom 5. Juni) um Paula
oder Willi handelt, lässt sich nicht so leicht sagen. Aber auf
jeden Fall ist das, was vom rechten Bein des Altstorches ein wenig
verdeckt ist, der Kopf eines der vier Jungstörche. Ständig um
Zuneigung und Fütterung bemüht, recken sie immer öfter die Köpfe
aus der Horstmulde und gewähren den Beobachtern leichte
Rückschlüsse auf ihre körperliche Entwicklung. Derzeit bekommen
sie aber auch mit, dass das Leben kein Ponyhof ist. Das sehr heiße
Spätfrühlingswetter ließ sich im Schatten von Mamas und Papas
mächtigen Flügeln locker aushalten. Aber bei dermaßen heftigen
Gewittern wie dem am Abend des 6. Juni würde sich Kleinstorchi
möglicherweise ins Ei zurückgewünscht haben.
Hoffen wir, dass die nächsten Bilder die Familie Paula & Willi
komplett und gesund zeigen. |
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| Noch einen
"Benjamin" entdeckt:
Es sind vier
Junge!
4. Juni 2011:
Ein paar Tage herrschte rund um das Miltacher Storchenleben
Informationsnotstand. Horstbetreuer Manfred Renner, der einzige
Beobachter mit dem wahren Einblick, legte einen Kurzurlaub ein. Nun
ist er wieder daheim. Sogleich nahm er die
Storchenbeobachtungsposition ein und kann eine tolle Nachricht
vermelden: Es gibt da noch einen "Benjamin", so Renner,
und weiter: "Es sind zweifelsfrei vier Junge auf dem
Schlossdach!"
Man konnte in den letzten Tagen schon feststellen, dass sich Paula
und Willi kaum Ruhepausen gönnen und nur für ganz kurze Zeit
gemeinsam in ihrem Heim verweilen. Eigentlich logisch: Erstens haben
so Jungstörche ganz schönen Hunger, und wenn's dann schon viere an
der Zahl sind... Glücklicherweise hatte das kurze, aber heftige
Regenwetter in den Tagen zuvor das Speisenangebot erhöht. (Wie man
leider von vielen Storchenbeobachtern aus anderen Gegenden vernahm,
mussten die dortigen Storcheneltern mangels Frischnahrungsangebot -
wohl die Folge der langen Trockenperiode - ihre Kinderschar auf
grausame Weise reduzieren, um die Überlebenschancen der
verbliebenen Jungstörche zu erhöhen.)
Jedenfalls ist klar: Für Paula und Willi sind die Zeiten des
Müßiggangs und der Gemütlichkeit jetzt richtig passé. Mit so
einer 6-er WG muss man sich erst mal arrangieren. Aber sie geben
sich da, zumindest äußerlich, keine Blöße. Der Stil wird
gewahrt: Jeder Neuanflug wird gemäß Hausordnung heftig klappernd
zelebriert. Und da kommt derzeit und in den nächsten Wochen ganz
schön was zusammen - wenn alles nach Plan läuft.
Langsam sollte man sich Gedanken über passende Storchenkinder-Namen
machen. Einer steht ja schon fest: Benjamin.
Bitte Vorschläge! |
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| Gute Nachrichten ohne Ende! Manfred
Renner: "Es sind jetzt mindestens...
... drei Jungstörche!
27. Mai 2011:
Was für gute Nachrichten: "Es sind jetzt mindestens drei
Junge'", so Manfred Renner, Miltachs oberster
Storchenbeobachter am Freitag, 27. Mai. "Mindestens"
deswegen, weil es durchaus möglich sei, dass sich noch ein weiteres
Jungtier in der tiefen Mulde des Miltacher Horsts befindet. Die drei
registrierten Küken seien alle gleich groß, insofern auch gleich
kräftig und haben damit beste Entwicklungschancen, so Renner
weiter.
Die Eltern Paula & Willi freuen sich nicht nur über ihren
zahlreichen, gesunden Nachwuchs, sondern ganz sicher - wie auch ihre
zweibeinigen Beobachter - über das Regenwetter, das am Abend des
26. Mai eine allzu lange Trockenperiode beendete. Nun lässt sich
gewiss leichter Nahrung auftreiben. Für die folgenden Tage ist
allerdings schon wieder heißes Trockenwetter angesagt... |
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| Der Horstbetreuer hat ganz genau
hingeschaut und gibt bekannt:
Mindestens zwei Junge!

23. Mai 2011:
Das mächtige Wolkengebirge beeindruckt höchstens Fotografen, die
aufsehenerregende Bilder machen wollen, nicht jedoch hartgesottene,
weltgewandte Storcheneltern. Viel wichtiger ist für sie "auf'm
Platz". Und da sieht's richtig klasse aus:
Miltachs Horstbetreuer Manfred Renner gibt bekannt, dass er für
einen Moment "mindestens zwei Köpferl" in der Nestmulde
erblickt hat.
Paula und Willi teilen sich, einer modernen Ehe gemäß, die
Erziehungsarbeit (Füttern und Schatten spenden) und machen dabei
einen völlig entspannten Eindruck. Ein Indiz dafür, dass das
Nahrungsangebot nichts zu wünschen übrig lässt.
Bilder vom 22. und 23. Mai:
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| Juhuu! Paula & Willi
geben bekannt:
Nachwuchs
geschlüpft!
19. Mai 2011:
Mit einem Bild vom Nachwuchs kann an dieser Stelle leider noch nicht
gedient werden - noch nicht einmal mit einem aktuellen der stolzen
Neu-Eltern. Macht nix. Hauptsache, dem Nachwuchs geht's gut.
Paula und Willi mussten sich am Geburtstag 19. Mai - ein glühend
heißer Frühlingstag - gleich als Schattenmacher betätigen und mit
ihren riesigen Flügeln das/die Küken vor zu viel Sonne und Hitze
schützen. Gleichzeitig hat damit natürlich auch schlagartig der
Nahrungsbesorgungsstress seinen Anfang genommen. Als Regenwurm,
Heuschrecke oder sonstiges Kleinstgetier sollte man in den nächsten
Tagen in und um Miltach besonders vorsichtig sein, denn diese stehen
vorerst auf der Speisekarte von Familie Paula & Willi ganz oben,
bevor in ein paar Wochen auf Mäuse- und Fröschekost erweitert
wird.
Wie viele Jungstörche zu versorgen bzw.
zu schützen sind, wird man definitiv wohl erst in ein paar Wochen
wissen, so der Miltacher Horstbetreuer Manfred Renner.
Bitte, Petrus, jetzt erst mal keine schweren Gewitter! |
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| Beruhigte Lage, Paula und Willi
entspannt:
Friedliches Brüten und
Nestarbeiten

6. Mai 2011:
Die erste Angriffswelle aggressiver Eindringlinge scheint vorüber.
Das neue Storchenpaar macht einen entspannten Eindruck, brütet
friedlich über dem Nachwuchs und baut das Nest aus.
Der neue Storchenmann heißt übrigens Willi - nicht etwa wegen dem
frisch verheirateten englischen Kronprinzen William, sondern
vielmehr nach Wilhelm dem Eroberer. Paula, seit 2010 (zusammen mit
ihrem damaligen Gatten Ferdinand) Hausherrin im Schlosshorst, musste
ja erst sprichwörtlich erobert werden (siehe weiter unten).
Wie bitte? Die Storchenfrau muss nicht unbedingt jene Paula sein?
Ach geh, wer hat denn da noch Zweifel!? Natürlich ist sie unsere
Paula. |
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| Brüten und abwehren:
Keine Ruhe auf dem Dach
29. April 2011:
Laut Horstbetreuer Manfred Renner wird bereits seit 16. April schwer
gebrütet. So weit, so gut.
Allerdings sieht sich das neue Miltacher Storchenpaar in den letzten
Tagen wieder verstärkten, zum Teil sehr erbitterten und
hartnäckigen Angriffen von Fremdstörchen (oder ist es immer der
gleiche?) ausgesetzt. Handelt es sich dabei gar um
"Spätheimkehrer" Ferdinand, der sich um sein 2009/2010
erwirktes "Hausrecht" betrogen fühlt? Bisher gelang es
nicht, den/die Eindringling(e) hinsichtlich einer Beinmarkierung
genau genug zu "untersuchen".
Wie auch immer: Im Sinne eines "gedeihlichen
Familienlebens" wäre etwas weniger Dramatik über dem
Schlossluftraum wünschenswert.
Herunten bleibt sowieso nichts anderes übrig als zu beobachten und
zu bangen... |
|
| Erneuten Einbruchs-Anflug schon im
Vorfeld vereitelt:
Storchenpaar souverän

Vereintes Bollwerk: Das Miltacher Storchenpaar beim
"Abwehrfächern". Das Ausfahren und Fächern der
mächtigen Flügel sollte, zusammen mit extrem lauter Klapperarbeit,
neugierige Fremdstörche erst gar nicht auf dumme Gedanken kommen
lassen, vielmehr zum sofortigen Abhauen bewegen. Und so war's auch
am frühen Abend des 22. April; kein bisschen Körperkontakt
diesmal...
21. April 2011:
Die Beiden haben nach wie vor größten Spaß aneinander. Man darf
in und um Miltach mit erheblicher Bevölkerungszunahme rechnen.
22. April 2011:
Kurzes Drohkreiseln eines Fremdstorches über dem Schlossdach. Im
Horst ein Abwehrbereitschaft signalisierendes Paar. Und schon war
wieder a Ruah. |
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| Störenfried verscheucht, ansonsten
...
... Ehe-Harmonie pur

Das neue Miltacher Storchenpaar am Sonntag, 17.
April, in Äktschn (Foto: Irmgard E.). So ein Storchen-Eheleben
bietet schon mehr als nur monatelang zwischen Afrika und Europa hin-
und herzufliegen oder Frösche und Mäuse zu jagen, nicht wahr?
16. April 2011:
Große Aufregung auf dem Schlossdach: Ein Fremdstorch (oder ist es
Ferdinand auf verspäteter Heimkehr?) hat sich offensichtlich zur
feindlichen Übernahme entschlossen und greift an. Den zahlreichen
Beobachtern vom Supermarkt in der Dorfmitte - darunter auch
LBV-Mitarbeiter Dieter Renner (Bruder des Horstbetreuers) - bieten
sich ca. zehn Minuten rasanter Zweikämpfe. Sieger bleibt der neue
"Hausherr", der Eindringling sucht das Weite. Bei
letzterem handelte es sich wohl nicht um Ferdinand; der hätte den
Kampf zur Rückeroberung Paulas (die Romantiker unter Miltachs
Storchenfreunden halten hartnäckig daran fest, dass es ich beim
Weibchen um Paula handelt) nie und nimmer so schnell aufgegeben.
17. April 2011:
Irmgard E. und Gatte Peter, normalerweise eher der Abt.
"Nachtschicht" im Schloss Miltach zuzurechnen, sind zu
Besuch hergeradelt. Tierfreundin Funky Sister I. gelangen dabei
einige sehr schöne Aufnahmen, die zeigen, wie prächtig sich das
neue Storchenpaar in relativ kurzer Zeit miteinander arrangiert hat.
Dies wird auch vom Bodenpersonal (Altkatze Frau Bär und
Schildkröte Gretl) neidlos anerkannt.
Bilder vom 17. April (alle Irmgard
E.):
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| Dramatisches Schauspiel mit
außerordentlich glücklichem Ende:
Zusammengerauft!
Das neue Miltacher Storchenpaar

Bild oben vom späten Nachmittag des 8. April 2011:
Das neue Miltacher Storchenpaar, friedlich vereint im Schloss-Nest.
Noch bis wenige Minute davor haben sich die beiden über eine Stunde
lang erbittert bekämpft - möglicherweise ging das bei dem Tier
links ins (linke) Auge. Wird scho wieda wern...
7. April 2011:
Ein Storch (nicht Ferdinand, den man an seiner Beinmarkierung
erkennen würde, aber möglicherweise "seine" Paula) lässt
sich auf dem Schlossdach nieder, macht sich verdächtig vertraut am
Horst zu schaffen, erkundet die Umgebung und übernachtet im Horst.
Bilder vom 7. April - zum
Vergrößern anklicken:

8. April 2011:
Das Tier macht den Eindruck, nicht mehr weiterreisen zu wollen und
führt kleinere Verbesserungsarbeiten im Nest aus. Fein, fein.
Am Nachmittag deutet aufgeregtes Klappern die Ankunft eines weiteren
Storches an. Kurz darauf beginnt ein dramatisches Schauspiel, wie
man es während der gesamten Miltacher Storchen-Geschichte noch
nicht mal annähernd erlebt hat. Der Neuankömmling greift wüst an
und wird vom Horstbesetzer ebenso wüst gekontert.
Immer wieder flogen sie über weite "Anlauf"-Bögen aufeinander zu, um
dann äußerst heftig zusammenzuprallen und sich zudem in der Luft
und im Horst zu "fetzen". Man musste
fürchten, dass eines der Tiere diesen Kampf nicht überlebt.
Für die Beobachter schien es, als würden zwei Storchenmänner die
Hoheitsrechte über das Nest beanspruchen. Nach über einer Stunde
ununterbrochener Kämpfe mit größter Härte (die Tiere rissen sich
die Federn bündelweise aus) sitzen die beiden plötzlich
nebeneinander im Horst. Zu erschöpft? Äh, nein. Man scheint sich
sympathischer zu werden. Die Berührungen, die in den nächsten
Minuten "stattfinden", sind ganz anderer, eher (räusper)
amouröser Art.
Miltachs Storchenbetreuer Manfred Renner hat zwar die "Schlacht
über Miltachs Luftraum" nicht verfolgt, allerdings dann das
Liebesspiel des Paares und ist, wie alle Storchen-Freunde, höchst
erfreut, dass seitens der "direkt Betroffenen" alles für
ein erfolgreiches Familienleben getan wird.
Wie erklärt sich nun das Ganze?
Ferdinand (der Markierte) ist jedenfalls nicht im Spiel. Wenn das
2010-er Paar sein Miltacher Familienglück in diesem Jahr fortsetzen
wollte, hätte naturgemäß aber erst Ferdinand aus Afrika
zurückkehren müssen, dann die Gattin. Möglicherweise ist
Ferdinand was zugestoßen - oder er hat Verspätung.
Falls es sich bei dem erstangekommenen Tier um Paula handelt, wollte
sie sich offensichtlich nicht kampflos gleich dem
"Nächstbesten" hingeben (da machen wir ihr, falls nötig,
gern die Zeugen). Dies wäre zumindest eine Erklärung...
Bilder vom 8. April:

9. April 2011:
Wie auch immer, das neue Miltacher Storchenpaar hat sich innerhalb
kürzester Zeit prächtig miteinander arrangiert und demonstriert
einträchtiges Eheleben.
Falls es sich bei der Dame tatsächlich um Paula handelt und
Ferdinand doch noch nachkommt, ist der nächste Großärger
allerdings vorprogrammiert.
Mal schaun. |
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| "Da Stoach is do!"
(Vermutlicher) Rumtreiber
eröffnet
Miltacher Storchen-Saison 2011
19. März 2011:
"Da Stoach ist do!", hieß es an diesem Samstagvormittag
(19. März) in Miltach - also genau zum 100-jährigen Jubiläum des
Josefivereins des Regentaldorfes.
Nachdem schon in den Vortagen mehrere Horste in der näheren
Umgebung von den "rechtmäßigen Altbesitzern"
wiederbesetzt wurden, dachte man in Miltach, dass es sich dabei nur
um Ferdinand handeln könne.
Dem war aber offensichtlich nicht so. Das Tier ließ sich auf dem
Schlossdach nieder, schaute sich die Sach' gründlich an, setzte an,
den Luftraum über Miltach großräumig zu erkunden und landete
erneut im Nest. Dann allerdings verließ es den Horst erneut, um
dann (vorerst?) nicht zurückzukehren.
War's etwa gar Ulli beim "Müßiggang", um ganz nebenbei
seiner/ihrer Kinderstube einen Besuch abzustatten oder irgendein
anderer Jungvogel, den es irgendwie in den Bayerwald verschlagen
hat?
Der Möglichkeiten viele.
Gewöhnlich kommen Miltachs "ernsthafte" Störche ja erst
später (siehe die verschiedenen Berichte auf dieser Seite weiter
unten), dafür aber um so gründlicher (höhö). |
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| (Plötzliches) Ende gut, alles gut:
Paula, Ferdinand
& Ulli
gemeinsam auf Südkurs!
31. August 2010:
Man konnte es schon am Sonntag, 29. August ahnen, aber nun, nach
zwei weiteren Tagen, darf wohl mit sehr großer Sicherheit
festgestellt werden: Die Familie Paula-Ferdinand-Ulli ist gemeinsam
auf Südkurs gegangen - und zwar vermutlich schon am Samstag, 28.
August. Da wurde das Trio zuletzt in bzw. bei Miltach gesehen: Auf
dem Schlossdach und bei Oberndorf auf einer Wiese bei der
gemeinsamen Futtersuche.
Normalerweise verlässt der Nachwuchs als erstes (ab etwa Mitte
August) die Heimat, indem er sich dem Sammelzug der Jungtiere
anschließt. Dann, gegen Ende August/Anfang September folgen
zunächst die weiblichen Altstörche, zwei bis vier Tage später
gewöhnlich die Familienväter, nachdem sie das Nest noch für die
kalte Jahreszeit stabilisiert haben.
Nachdem aber Ulli erst ziemlich spät geschlüpft ist, geriet dieser
Zeitplan etwas aus den Fugen. Da dachte sich das junge Elternpaar
Paula & Ferdinand wohl: Sicherheit für Ulli geht vor, lasst uns
gemeinsam die Reise nach Afrika (auf der sehr weiten Ost-Route über
den Bosporus, Libanon, Israel, Ägypten bis möglicherweise
Südafrika) antreten; lieber ein paar Tage zu früh als zu spät.
Die Futtersuche kann das Kind quasi nebenher lernen.
Viel Glück, ihr drei!
Sollte sich nicht noch was äußerst
Überraschendes ergeben, darf hiermit das überaus spannende
Miltacher Storchenjahr 2010 als abgeschlossen und sehr erfolgreich
bezeichnet werden.
Falls Ulli ihre/seine Heimat Miltach in den nächsten Jahren wieder
besucht, wird man sie/ihn wahrscheinlich nicht erkennen. Leider.
Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Paula & Ferdinand 2011 ein
weiteres glückliches Ehejahr an Regen und Perlbach verbringen, ist
doch sehr hoch. Es wird jedenfalls wieder sehr spannend.
Bei der Gelegenheit: Vielen Dank den
zahlreichen Fans der Miltacher Storchen-Szene sowie den Stammgästen
auf dieser Seite! Vielen Dank auch für manche aufschlussreiche
Beobachtung!
Auf ein tolles Miltacher Storchenjahr
2011!
St. Orch
(staatl. beinahe anerkannter Großvogel-Pressewart, Abt.
Schlossdach) |
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