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Die Storchenseite

Aktualität dieser Seite "von oben nach unten" - das heißt: Die aktuellen Geschehnisse rund um das Miltacher Storchenleben stehen oben, die älteren unten.
Mit Einführung der Storchenseite Archiv ist auf dieser Seite nur noch die aktuelle bzw. zurückliegende Saison festgehalten.

Neu!
Storchenseite Archiv
(von den Anfängen bis zum Ende der Saison 2010) 

Störche machen unheimlich viel Freude, aber manchmal ...

... machen sie auch Arbeit...

... die man natürlich gern leistet.
Die Zusammenarbeit zwischen Schloss Miltach und dem LBV-Zentrum "Mensch und Natur" (in Nößwartling b. Arnschwang) der Kreisgruppe Cham klapp(er)t nach wie vor optimal. So befreiten Anfang Oktober 2011 zwei LBV-Mitarbeiter in sicherer und schwindelfreier Kooperation die Dachflächen beiderseits unter dem Storchenhorst von einer großen Menge Äste, die den "Nestbesitzern" Paula und Willi bei deren Ausbau- und Instandhaltungsarbeiten runter fielen und letztendlich stark den Niederschlagswasserablauf behindert hätten.

MAKE LOVE NOT WAR!

Bild des Jahres 2011

ZweiRaufendeStoerche8April11.jpg (796403 Byte)
Das kleine Bild rechts zum Vergrößern anklicken.

Der allererste Kontakt zwischen Paula und Willi am Nachmittag des 8. April 2011 verhieß nichts gutes. Liebe auf den ersten Blick sieht anders aus. Über eine Stunde lang führten sie einen erbitterten Kampf auf Leben und Tod. Dann muss wohl die/der Klügere oder Schwächere nach- bzw. aufgegeben haben. Genaues weiß man nicht. Jedenfalls beschlossen die beiden plötzlich: Na gut, dann heiraten wir eben. Ausführlicher Hergang: Siehe Tagebuch auf dieser Seite weit unten - Titel "Zusammengerauft. Das neue Miltacher Storchenpaar"".

Das war der extrem ungewöhnliche Beginn eines überaus glücklichen Familienlebens (zur Nachahmung nicht unbedingt empfohlen).

Noch nicht richtig klappern können...

... aber schon große Klappe!
Die Miltacher Storchenkinder 2011 Ella, Frizzi & Isidor als Comic-Stars
(gesammelte Werke 2011)

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Auf YouTube:

Videos der Miltacher Störche 2011

Zum Abspielen auf folgende Links klicken:

Jungstorch im Flugsimulator

Obacht, erste Landung!

Dann eben woanders...

Bärtiger, Junggleiter, Materialanflug

Interessanter Link zum Ende der Storchensaison 2011:

Wo in Bayern die Weißstörche wohn(t)en...
... und vieles mehr

Auf die Graphik klicken:

(Quelle: Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.)

Miltacher Storchenjahr 2011 zu Ende:

Paula & Willi gemeinsam südwärts

30. August 2011:
Höchstwahrscheinlich am Sonntag, 28. August, haben die Altstörche Miltach verlassen und befinden sich nun, dem Nachwuchs hinterher, auf dem Weg in südlichere Gefilde.
In der Regel fliegt ja zuerst die Störchin, der Gatte folgt wenige Tage. Paula und Willi dagegen machen's wohl gemeinsam. Ist ja auch schöner so.
Damit ging ein Storchenjahr zu Ende, das - vom Tod des vierten Jungstorches "Benjamin" abgesehen - überaus angenehm in Erinnerung bleiben wird.
Den Gedanken an das schöne, zeitweise sehr aufregende Miltacher Storchenjahr 2011 wird auf dieser Seite demnächst mit einer Zusammenstellung der schönsten Bilder, Links zu Videoaufnahmen sowie der kleinen Serie "Klappernde Störche" nachgeholfen.
Macht's gut, Paula, Willi, Ella, Frizzi und Isidor!

"Single" sorgt für Abwechslung, aber:

Paula & Willi ohne Pardon

Bild vom 26. August 2011: Paula und Willi haben den soeben vertriebenen Eindringling im Blick.

26. August 2011:
In den letzten Tagen besetzte ein Fremdstorch - vermutlich ein partnerloser Einzelgänger, der sich wie das Miltacher Altstorchenpaar noch nicht den Afrikaflug-Schwärmen anschließen mag - immer wieder das Nest auf dem Schlossdach und zelebrierte jeden Neuanflug mit laut geklappertem Single-Gesang. Paula und Willi beobachteten dies von ihrem Domizil auf dem Bäckerkamin. Scheinbar unbeeindruckt und folgenlos. Erst mal.
Zuletzt fing der "Neu-Miltacher" sogar damit an, den Horst für möglicherweise längerfristige Eigenzwecke umzubauen. Er dachte wohl schon etwas über die zu Ende gehende Storchensaison hinaus: "Die Wohnung passt ja schon mal - fehlt nur noch die/der ideale Frau/Mann." Dies ging Paula und Willi dann aber doch zu weit. Am Nachmittag des 26. August "überfielen" sie den Eindringling im Zweier-Pack. Dieser drehte noch zwei kurze Ehrenrunden, bevor er vor dem triumphierend klappernden Paar das Weite suchte. Besonders freundliche Gastgeber sind sie ja nicht, die Paula und der Willi.
Paula darauf im Exklusiv-Interview mit dem "Miltacher Horstanzeiger": "Ja mei, do kannt ja a jeder daher kema."

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Zum Ende der Saison in Dorfmitte umgezogen:

Altstorchenpaar vor Abschied

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22. August 2011:
Die Bilder oben zeigen Paula & Willi am 12. August 2011 auf dem Bäckerkamin, der sich wie schon in fast allen "erfolgreichen" Familienjahren als beliebtes Ausweichlager erwiesen hat, wenn es in der "Familienwohnung" auf dem Schlossdach zu eng wird. Nun, aller Erziehungstätigkeiten ledig, sind sie gänzlich in die Dorfmitte "umgezogen", haben auf dem Kamin gar noch mit dem Bau eines Nestes begonnen; Müßiggang ist scheinbar das letzte, das sie sich vorwerfen ließen.
Man sollte ihre Anwesenheit dieser Tage vielleicht noch bewusster genießen als sonst. Schon bald werden sie ihren Kindern ins Winterlager Afrika folgen.

Jungstörche verließen Miltach:

Paula und Willi wieder allein

16. August 2011:
Es ist traurig und schön zugleich - und jetzt auch amtlich: Die fabelhaften Jungstörche Ella, Frizzi & Isidor folgten ihrem natürlichen Trieb und sind vermutlich seit vergangenem Samstagnachmittag - als "Ostzieher", über den Bosporus, Libanon, Israel - unterwegs nach Afrika.
Wie "vorgesehen", halten ihre Eltern noch die Miltacher Stellung, machen sich am Familiennest auf dem Schloss und dem Ausweichlager auf dem Bäckerkamin zu schaffen, übernachten mal gemeinsam oder getrennt. Plötzlich ist wieder Platz im Überfluss. Paula und Willi scheinen die kinderlose Zeit zu genießen. In etwa zwei Wochen werden sie - zunächst die Dame, dann zwei, drei Tage später der Herr - dem Nachwuchs folgen, wenn alles "vorschriftsmäßig" läuft.

Vermutlich...

Ella, Frizzi & Isidor auf Afrikaflug

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Foto: Bob Vogl (rechts Gesamtbild - zum Vergrößern anklicken).

15. August 2011:
Das Bild oben vom Samstag, 13. August zeigt die drei Miltacher Jungstörche Ella, Frizzi und Isidor auf einer Wiese am Regen (zwischen Kapellensiedlung und Tiefental), wo sie und ihre Eltern in den letzten Tagen oft gemeinsam anzutreffen waren. Am gleichen Tag wurde der Nachwuchs auch in Oberndorf bei der Futtersuche gesichtet.
Möglicherweise ist dieser 13. August aber auch schon der Tag, an dem die Jungtiere ihr Heimatdorf in Richtung Afrika verlassen haben. Jedenfalls waren sie in der Nacht auf Sonntag nicht (wie sonst immer) im Familienhorst auf dem Schlossdach auszumachen. Bei den beiden Störchen, die dort tags darauf rumnestelten, handelt es sich wahrscheinlich um die Eltern Paula & Willi.
Aber wie es so schön auf bayrisch heißt:
Ganz gwieß is iwahapt goa nix ned. Hat jemand andere Beobachtungen gemacht?

Die Zeit des Abschieds steht kurz bevor - Jungstörche genießen aber vorerst ...

... Freiheit in vollen Zügen

Bild oben vom 8. August: Einer der Jungstörche beim näheren Erkunden des Heimatdorfes Miltach. Derzeit ist kaum ein Dach bzw. Kamin im "alten Dorf" vor ihrem Besuch sicher. Steht Miltach ein baldiger Kinder-Reichtum bevor?

8. August 2011:
Freiheit: Ja. Unabhängigkeit: Noch nicht ganz. Zumindest am Sonntag, 7. August, ließen sich Ella, Frizzi & Isidor von ihren Eltern mit Futter versorgen, wie seit Wochen gewohnt. Diese lassen sich da nichts nachsagen und beliefern den Nachwuchs mit Frischware aus dem offensichtlich reich gedeckten Tischen rund um Miltach (wenigstens die Störche werden sich nicht über das sommerliche Nasswetter beschweren).
Das Familiennest ist nach wie vor Hauptaufenthaltsort, Schlafzimmer und Treffpunkt der Jünglinge. In den letzten zwei Wochen wurden sie von Paula und Willi behutsam aber bestimmt in die Geheimnisse der "Außenwelt" eingeführt und nach und nach zu immer perfekteren Fliegern und nahrungstechnischen Selbstversorgern ausgebildet.
Die drei Storchenkinder lassen es sich aber nicht nehmen, darüber hinaus durch ihr Heimatdorf zu strawanzen. Derzeit ist kaum ein Hausdach bzw. Kamin im "alten Dorf" (Miltach-City sozusagen) vor ihnen sicher. Aufgepasst, Gemeindeplaner: In naher Zukunft ist in Miltach mit einer Bevölkerungsexplosion zu rechnen.
Paula und Willi haben das Familiennest (vorübergehend) an den Nachwuchs übergeben und fliegen es derzeit neben den Fütterungen eigentlich nur noch zu Ausbau- und Verbesserungsarbeiten an.
Noch deutet nichts darauf hin, dass die Familie bald für immer getrennt wird.

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Siehe auch Kurzfilme auf Facebook: Hier und hier.

Jungstörche bestehen Gesellenprüfung mit Bravour:

Ella, Frizzi & Isidor fliegen

26. Juli 2011:
Bereits am 23. Juli - möglicherweise sogar einen Tag davor - war es soweit, dass alle drei Jungstörche erfolgreich Erstflug und -landung absolvierten und damit quasi ihren Gesellenbrief machten. Das wochenlange, mühevolle Training im engen Nest fand somit seinen krönenden Abschluss. Mittlerweile sind die Sprösslinge flugtechnisch kaum mehr von ihren Eltern zu unterscheiden.
Die Aufenthalte tagsüber auf dem Schlossdach wurden seither immer kürzer. Nun steht die selbständige Futtersuche auf dem Lehr-Programm. Wie gut das funktioniert, ist schwer zu sagen. Aber die Eltern Paula und Willi stehen auch hier mit Rat und Tat zur Verfügung.
Für die fünfköpfige Storchenfamilie ist damit wahrscheinlich die schönste Zeit im gemeinsamen Leben angebrochen: Gemeinsam die Heimat erkunden. Diese wird voraussichtlich in zwei, drei Wochen ihr Ende haben. Dann ist vorgesehen, dass sich Ella, Frizzi und Isidor dem Afrika-Zug der Jungstörche anschließen.
Aber noch sind sie ja hier.

Besonders mutiger Jungstorch machte es vor:

Erstflug absolviert!

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19. Juli 2011:
Überraschend, spannend, phasenweise nervenaufreibend ging es an diesem 19. Juli zu: Ein besonders mutiger Jungstorch wagte am Vormittag den Erstflug. Dabei gelang ihm allerdings nur ein besserer Hüpfer, nämlich in den Schlossgarten steil darunter auf der Westseite ("oben"). Dadurch brachte er sich in eine denkbar ungünstige Situation; dieser Bereich ist als Storchen-Startbahn eigentlich viel zu kurz, zudem umgeben von Hindernissen (Schlossmauer, Zäune, Bäume). Bei der Begegnung mit dem gleichermaßen erschrockenen Beobachter "flüchtete" er in Richtung Nord (über die am Schloss vorbeiführende Straße) in den bewaldeten "Dschungel" an Regen und Perlbach - für einen Fluganfänger eine äußerst schwierige Aufgabe, da heil durchzukommen -, bis sich seine Flugspur verlor. Aber soweit zu beobachten war, bewältigte er die Aufgabe mit Bravour.
Daraufhin machte sich ein Altstorch Richtung Regen-Wiesen offensichtlich auf, ihn zu begleiten bzw. zu versorgen.
Die im Horst verbliebenen Geschwister intensivierten in den Folgestunden ihre Trockenflugübungen (siehe Bilder oben - das rechte zum Vergrößern anklicken), ohne den "Ernstfall" zu riskieren.
Am frühen Abend innerhalb weniger Sekunden zunächst bange Momente, dann nach der letztendlich gut verlaufenen Crash-Erstlandung des "Erstfliegers" endlich Entwarnung und glückliche Wiedervereinigung des Jung-Trios. Die werden sich was zu klappern haben...

Kurzfilm über die Crash-Erstlandung:
Facebook-Seite von Schloss Miltach!

Jetzt "Familiensplitting" angesagt:

Riesenbabys Ella, Frizzi & Isidor absprungbereit

18. Juli 2011:
Ella, Frizzi & Isidor (Bild oben vom Sonntag, 17. Juli) sind jetzt mindestens so groß wie ihre Eltern und von diesen äußerlich nur noch durch die etwas dunkleren Schnäbel zu unterscheiden. Auch das Klapperhandwerk beherrschen sie mittlerweile perfekt.
Paula und Willi fliegen den Horst seit langem nur noch zum Füttern an. Ansonsten positionieren sie sich auf den benachbarten Schlosskaminen, dem Schlossdachfirst oder dem Bäckerkamin in der Ortsmitte.
Diese Art von Familiensplitting mag wohl auch als Anreiz für die schmachtenden Jungtiere dienen, endlich die Erstflüge zu absolvieren, um Mama und Papa auf die Futterwiesen zu folgen.

Letzte Fütterungen:

Elterliche Anordnung: "Werdet selbständig!"


"Formationshecheln"...
Ella, Frizzi und Isidor (Bild vom 12. Juli) haben offensichtlich ein Elternteil entdeckt und warten sehnsüchtig auf Frischnahrung, Zuneigung und die letzten Anweisungen für den Afrika-Flug.

12. Juli 2011:
Noch genießen Ella, Frizzi & Isidor den totalen Service ihrer Eltern. Aber lange werden Mama Paula und Papa Willi keinen Bock mehr darauf haben - vielmehr ihre Riesenbabys zur Selbständigkeit drängen. Das heißt: Fliegt endlich und ernährt euch selber!
Bei den Senkrechtstart-Flugübungen schaffen es die Storchenkinder schon, für Sekunden in der Luft zu bleiben. Theoretisch sind sie für den Flug gerüstet. Es fehlt wohl nur noch etwas an Mut und Selbstvertrauen.

Neu! -> Storchen-Videos auf der
Facebook-Seite von Schloss Miltach

Bereits Anfang/Mitte August steht der Sammel-Zug der Jung-Störche nach Afrika auf dem Programm, während die Altstörche normalerweise noch bis Ende August/Anfang September in der Heimat verweilen und sich von der überaus aufwändigen Nachwuchsarbeit erholen dürfen.

Bilder vom 12. Juli - zum Vergrößern anklicken:
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Storchennachwuchs kaum mehr zu halten:

Endlich raus hier!


Mach schon! Ich will auch mal!

5. Juli 2011:
Ella, Frizzi & Isidor sind hinsichtlich Körpergröße und Flügel-Spannweite fast schon "erwachsen". Jetzt geht's beim Flugtraining an die Feinmotorik. Abwechselnd üben die Jungstörche auf dem erhöhten Nestrand den eleganten Schwung. In wenigen Tagen wird es wohl so weit sein, dass sie zum Jungfernflug ansetzen.
Die Eltern Paula und Willi haben derweil alle Schnäbel voll zu tun, um ihren permanent hungrigen Kindern die notwendigen Kalorien einzuverleiben. An der Kraft soll's ja nicht scheitern.

Bilder vom 5. Juli - zum Vergrößern anklicken:
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Ella, Frizzi & Isidor im Flugsimulator:

Jungstörche kurz vorm Abheben


Ächz! Fliegen zu lernen ist ein harter Job und erfordert viel Training und Geduld von Anfängern und Lehrmeistern. Papa Willi macht gerade einen etwas unkonzentrierten Eindruck.

22. Juni 2011:
Großes Gerangel im Storchenhorst: Ella, Frizzi & Isidor können es kaum erwarten, das Fliegen zu lernen und üben entsprechend fleißig. Aber das geht nur abwechselnd. Ihre Flügel haben schon enorme Spannweiten und sind trotz deutlicher Fortschritte noch längst nicht unter Kontrolle. Die Eltern Paula und Willi beobachten vom Nestrand aus, wie sich der Nachwuchs entwickelt. Man kann davon ausgehen, dass die Jungtiere in den nächsten Tagen so weit sind, dass ihre derzeit noch etwas ungelenk aussehenden Flügelschläge zum leichten Abheben führen.
Danach ist es auch schon langsam an der Zeit, Mut für die Erstflüge zu sammeln. Alles zu seiner Zeit...

Bilder vom 21. Juni - zum Vergrößern anklicken:
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Optimale Vollpflege:

Rasante Entwicklung von
Ella, Frizzi und Isidor


Optimale Versorgung: Die Eltern Paula und Willi lassen es an nichts fehlen.

16. Juni 2011:
Versorgung, Schutz und Liebe. Die Miltacher Jungstörche - Ella, Frizzi und Isidor heißen sie - genießen die optimale Vollpflege ihrer Eltern. Man kann ihnen förmlich beim Wachsen zusehen. Kaum können sie einigermaßen sicher stehen, absolvieren sie schon die ersten Trockenflugübungen im Nest - und das sieht richtig gut aus. Bei heißem Wetter entfalten die Altstörche immer noch ihre mächtigen Flügel, damit das Jungvolk nicht zu viel Sonne abbekommt. Zumindest ein Elternteil ist immer (bis Einbruch der Dunkelheit) unterwegs, um die hungrigen Mäuler zu stopfen. Für wenige Minuten haben die Jünglinge gar sturmfreie Bude, wenn sich Paula und Willi gleichzeitig aufmachen, um Frischfutter und Nestergänzungsmaterial zu beschaffen.
Natürlich wird nun der Platz im Horst immer knapper. Noch nächtigt die komplette fünfköpfige Familie dort; aber man kann davon ausgehen, dass die Altstörche demnächst auf die benachbarten Schlosskamine und/oder den Bäcker-Kamin in der Miltacher Ortsmitte ausweichen werden.
Summa summarum: Alles bestens auf'm Dach. Aber natürlich sollte man trotzdem das Storchenjahr nicht vor dem Afrikaabflug loben. Bis dahin kann noch viel passieren...

Bilder vom 15. Juni - zum Vergrößern anklicken:
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An Pfingsten:

Fünf Störche im Familienglück


Auf einen Blick: Die drei Miltacher Jungstörche.

12. Juni 2011:
Noch immer braucht man viel Geduld und etwas Glück, wenn man von herunten, also ohne mit ihnen auf Augenhöhe zu sein, ein Bild von allen drei Jungstörchen schießen will. Aber ihre Neugier wächst genauso schnell wie ihre Körper, und manchmal, wenn sie am Nestrand einen auf "groß" machen und sich aufplustern, bekommt man schon Angst, sie könnten runterfallen.
Ansonsten sieht es derzeit um die Kinder von Paula & Willi sowie um die ganze Familie prächtig aus: Schönes, nicht zu heißes Wetter, keine Gewitter, ein offensichtlich reich gedeckter Tisch - und keine Artgenossen, die Ärger machen.
Entsprechend zeigen die Bilder vom Pfingstsonntag das perfekte Bilderbuchglück. So was kommt selten genug vor. Die Natur stellt Storchenfamilien nur einen äußerst engen Terminplan zur Verfügung: Bis Anfang/Mitte August sollte der Nachwuchs soweit sein, dass er sich dem "Ost-Zug" der Jungtiere anschließen kann, um die weite Reise gen Afrika via Bosporus anzutreten. Dies bedeutet für die nächsten Wochen: Schnell groß und stark werden, dann ein paar Tage "Trockenübungen" im Nest - und schon stehen die Jungfernflüge an.

Das Bild unten ganz rechts - zum Vergrößern anklicken - zeigt, wie auf der Schloss-Startseite angedeutet, alle fünf Mitglieder der Miltacher Storchenfamilie (zweites Alttier sehr weit entfernt, über Tiefental fliegend - siehe Kreis).

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Drei sehr hungrige Kinder, "Wohnungsausbau" und Störenfriede:

Schwerstarbeit für Storcheneltern

9. Juni 2011:
Paula und Willi haben den Tod ihres kleinen "Benjamin" wahrscheinlich - im Gegensatz zu manchem ihrer zahlreichen menschlichen Beobachter - längst abgehakt. Sie hätten aber auch kaum Gelegenheit für ausufernde Trauergedanken. Die Schnäbel der übrig gebliebenen Jungtiere - laut Horstbetreuer Manfred Renner "drei Prachtexemplare" - wollen ständig mit Frischnahrung versorgt werden. Das ist eigentlich schon Stress genug. Tagsüber gönnen sich die Eltern keine Zeit für einen ausgiebigen Ratsch - der eine kommt an, kurzes Hallo-Geklapper (wenn überhaupt), die andere fliegt los. Und umgekehrt.
Zusätzlich will das Zuhause in Schuss gehalten bzw. ausgebaut werden: Äste, Sträucher, Stroh, Gras, Moos... alles, was storch halt so für eine behagliche und sichere Wohnung braucht, wird (neben frisch erlegtem Kleingetier vom Wurm bis zur Maus) ununterbrochen angeschafft.
Und dann wären da noch diverse Fremdstörche, die (wie am Vormittag des 9. Juni) immer wieder mal für Aufregung und Ärger sorgen. Wenn man weiß, dass so ein Eindringling dafür sorgen kann, dass die ganze Brut vernichtet wird, dann bekommt man gerade in den Tagen "nach Benjamin" richtig große Angst um ..., ... und ... (die drei Storchenkinder haben noch keine Namen).
Aber Paula und Willi machen das schon.

Sehr traurige Nachricht:

Jungstorch "Benjamin" ist tot

7. Juni 2011:
Horstbetreuer Manfred Renner hoffte von seiner Beobachtungsstation aus (mehrere Hundert Meter vom Storchennest entfernt) lange, dass das mit Abstand kleinste Jungtier nur etwas untertauchte bzw. von seinen stämmigen Geschwistern verdeckt wurde. Aber dann war ihm klar, dass "Benjamin", wie er seine jüngste Entdeckung (siehe 4. Juni) nannte, nicht mehr lebt. Wenige Minuten später wurde der kleine (durchaus schon mit einem stattlichen Körper ausgerüstete) Storch leblos im Schneefangzaun auf der Schloss-Westseite entdeckt.
Tags zuvor war noch alles bestens, obwohl bezüglich des Nesthäkchens Bedenken angebracht waren.
Schwer zu sagen, ob Benjamin verhungerte (eher unwahrscheinlich), das schwere Gewitter vom Vorabend zum Tod Benjamins führte, oder ob der Naturinstinkt die Alttiere nachhelfen ließ, um das Überleben der drei anderen Jungstörche zu sichern. Die Fachleute vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) wollen der Ursache auf den Grund gehen.

Demnächst mehr davon:

Bilder vom Storchennachwuchs

6. Juni 2011:
Ob es sich bei dem Storch auf dem Bild oben (vom 5. Juni) um Paula oder Willi handelt, lässt sich nicht so leicht sagen. Aber auf jeden Fall ist das, was vom rechten Bein des Altstorches ein wenig verdeckt ist, der Kopf eines der vier Jungstörche. Ständig um Zuneigung und Fütterung bemüht, recken sie immer öfter die Köpfe aus der Horstmulde und gewähren den Beobachtern leichte Rückschlüsse auf ihre körperliche Entwicklung. Derzeit bekommen sie aber auch mit, dass das Leben kein Ponyhof ist. Das sehr heiße Spätfrühlingswetter ließ sich im Schatten von Mamas und Papas mächtigen Flügeln locker aushalten. Aber bei dermaßen heftigen Gewittern wie dem am Abend des 6. Juni würde sich Kleinstorchi möglicherweise ins Ei zurückgewünscht haben.
Hoffen wir, dass die nächsten Bilder die Familie Paula & Willi komplett und gesund zeigen.

Noch einen "Benjamin" entdeckt:

Es sind vier Junge!

4. Juni 2011:
Ein paar Tage herrschte rund um das Miltacher Storchenleben Informationsnotstand. Horstbetreuer Manfred Renner, der einzige Beobachter mit dem wahren Einblick, legte einen Kurzurlaub ein. Nun ist er wieder daheim. Sogleich nahm er die Storchenbeobachtungsposition ein und kann eine tolle Nachricht vermelden: Es gibt da noch einen "Benjamin", so Renner, und weiter: "Es sind zweifelsfrei vier Junge auf dem Schlossdach!"
Man konnte in den letzten Tagen schon feststellen, dass sich Paula und Willi kaum Ruhepausen gönnen und nur für ganz kurze Zeit gemeinsam in ihrem Heim verweilen. Eigentlich logisch: Erstens haben so Jungstörche ganz schönen Hunger, und wenn's dann schon viere an der Zahl sind... Glücklicherweise hatte das kurze, aber heftige Regenwetter in den Tagen zuvor das Speisenangebot erhöht. (Wie man leider von vielen Storchenbeobachtern aus anderen Gegenden vernahm, mussten die dortigen Storcheneltern mangels Frischnahrungsangebot - wohl die Folge der langen Trockenperiode - ihre Kinderschar auf grausame Weise reduzieren, um die Überlebenschancen der verbliebenen Jungstörche zu erhöhen.)
Jedenfalls ist klar: Für Paula und Willi sind die Zeiten des Müßiggangs und der Gemütlichkeit jetzt richtig passé. Mit so einer 6-er WG muss man sich erst mal arrangieren. Aber sie geben sich da, zumindest äußerlich, keine Blöße. Der Stil wird gewahrt: Jeder Neuanflug wird gemäß Hausordnung heftig klappernd zelebriert. Und da kommt derzeit und in den nächsten Wochen ganz schön was zusammen - wenn alles nach Plan läuft.
Langsam sollte man sich Gedanken über passende Storchenkinder-Namen machen. Einer steht ja schon fest: Benjamin.
Bitte Vorschläge!

Gute Nachrichten ohne Ende! Manfred Renner: "Es sind jetzt mindestens...

... drei Jungstörche!

27. Mai 2011:
Was für gute Nachrichten: "Es sind jetzt mindestens drei Junge'", so Manfred Renner, Miltachs oberster Storchenbeobachter am Freitag, 27. Mai. "Mindestens" deswegen, weil es durchaus möglich sei, dass sich noch ein weiteres Jungtier in der tiefen Mulde des Miltacher Horsts befindet. Die drei registrierten Küken seien alle gleich groß, insofern auch gleich kräftig und haben damit beste Entwicklungschancen, so Renner weiter.
Die Eltern Paula & Willi freuen sich nicht nur über ihren zahlreichen, gesunden Nachwuchs, sondern ganz sicher - wie auch ihre zweibeinigen Beobachter - über das Regenwetter, das am Abend des 26. Mai eine allzu lange Trockenperiode beendete. Nun lässt sich gewiss leichter Nahrung auftreiben. Für die folgenden Tage ist allerdings schon wieder heißes Trockenwetter angesagt...

Der Horstbetreuer hat ganz genau hingeschaut und gibt bekannt:

Mindestens zwei Junge!

23. Mai 2011:
Das mächtige Wolkengebirge beeindruckt höchstens Fotografen, die aufsehenerregende Bilder machen wollen, nicht jedoch hartgesottene, weltgewandte Storcheneltern. Viel wichtiger ist für sie "auf'm Platz". Und da sieht's richtig klasse aus:
Miltachs Horstbetreuer Manfred Renner gibt bekannt, dass er für einen Moment "mindestens zwei Köpferl" in der Nestmulde erblickt hat.
Paula und Willi teilen sich, einer modernen Ehe gemäß, die Erziehungsarbeit (Füttern und Schatten spenden) und machen dabei einen völlig entspannten Eindruck. Ein Indiz dafür, dass das Nahrungsangebot nichts zu wünschen übrig lässt.

Bilder vom 22. und 23. Mai:
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Juhuu! Paula & Willi geben bekannt:

Nachwuchs geschlüpft!

19. Mai 2011:
Mit einem Bild vom Nachwuchs kann an dieser Stelle leider noch nicht gedient werden - noch nicht einmal mit einem aktuellen der stolzen Neu-Eltern. Macht nix. Hauptsache, dem Nachwuchs geht's gut.
Paula und Willi mussten sich am Geburtstag 19. Mai - ein glühend heißer Frühlingstag - gleich als Schattenmacher betätigen und mit ihren riesigen Flügeln das/die Küken vor zu viel Sonne und Hitze schützen. Gleichzeitig hat damit natürlich auch schlagartig der Nahrungsbesorgungsstress seinen Anfang genommen. Als Regenwurm, Heuschrecke oder sonstiges Kleinstgetier sollte man in den nächsten Tagen in und um Miltach besonders vorsichtig sein, denn diese stehen vorerst auf der Speisekarte von Familie Paula & Willi ganz oben, bevor in ein paar Wochen auf Mäuse- und Fröschekost erweitert wird.
Wie viele Jungstörche zu versorgen bzw. zu schützen sind, wird man definitiv wohl erst in ein paar Wochen wissen, so der Miltacher Horstbetreuer Manfred Renner.
Bitte, Petrus, jetzt erst mal keine schweren Gewitter!

Neulich am Abend:

Der Storch, der Kamin und der Mond

12. Mai 2011:
Keine besonderen Vorkommnisse - einerseits prima, andererseits möglicherweise zu langweilig. Nur brüten und ein bisschen für den Eigenbedarf Mäuse oder Frösche stressen, ist auf Dauer auch nicht das Wahre; möglicherweise führt das sogar zu Lagerkoller und Ehefrust.
Kleiner Scherz. Natürlich lieben sich Paula und Willi noch genauso wie nach der ersten Schlägerei am 8. April (siehe weiter unten). Eine(r) davon bzw. beide abwechselnd lassen sich in den letzten Tagen gern auch mal am Kamin direkt neben dem Nest nieder, um Körperhygiene zu betreiben oder einfach mal den Blick schweifen zu lassen, Urlaubspläne zu schmieden (wahrscheinlich geht's wieder nach Südafrika) oder sich über Kleinvögel lustig zu machen. Keine Ahnung.
Ein bisschen Melancholie schadet jedenfalls nie - und da kam neulich, am Abend des 12. Mai, der Mond grad recht.

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Beruhigte Lage, Paula und Willi entspannt:

Friedliches Brüten und Nestarbeiten

6. Mai 2011:
Die erste Angriffswelle aggressiver Eindringlinge scheint vorüber. Das neue Storchenpaar macht einen entspannten Eindruck, brütet friedlich über dem Nachwuchs und baut das Nest aus.
Der neue Storchenmann heißt übrigens Willi - nicht etwa wegen dem frisch verheirateten englischen Kronprinzen William, sondern vielmehr nach Wilhelm dem Eroberer. Paula, seit 2010 (zusammen mit ihrem damaligen Gatten Ferdinand) Hausherrin im Schlosshorst, musste ja erst sprichwörtlich erobert werden (siehe weiter unten).
Wie bitte? Die Storchenfrau muss nicht unbedingt jene Paula sein? Ach geh, wer hat denn da noch Zweifel!? Natürlich ist sie unsere Paula.

Brüten und abwehren:

Keine Ruhe auf dem Dach

29. April 2011:
Laut Horstbetreuer Manfred Renner wird bereits seit 16. April schwer gebrütet. So weit, so gut.
Allerdings sieht sich das neue Miltacher Storchenpaar in den letzten Tagen wieder verstärkten, zum Teil sehr erbitterten und hartnäckigen Angriffen von Fremdstörchen (oder ist es immer der gleiche?) ausgesetzt. Handelt es sich dabei gar um "Spätheimkehrer" Ferdinand, der sich um sein 2009/2010 erwirktes "Hausrecht" betrogen fühlt? Bisher gelang es nicht, den/die Eindringling(e) hinsichtlich einer Beinmarkierung genau genug zu "untersuchen".
Wie auch immer: Im Sinne eines "gedeihlichen Familienlebens" wäre etwas weniger Dramatik über dem Schlossluftraum wünschenswert.
Herunten bleibt sowieso nichts anderes übrig als zu beobachten und zu bangen...

Erneuten Einbruchs-Anflug schon im Vorfeld vereitelt:

Storchenpaar souverän


Vereintes Bollwerk: Das Miltacher Storchenpaar beim "Abwehrfächern". Das Ausfahren und Fächern der mächtigen Flügel sollte, zusammen mit extrem lauter Klapperarbeit, neugierige Fremdstörche erst gar nicht auf dumme Gedanken kommen lassen, vielmehr zum sofortigen Abhauen bewegen. Und so war's auch am frühen Abend des 22. April; kein bisschen Körperkontakt diesmal...

21. April 2011:
Die Beiden haben nach wie vor größten Spaß aneinander. Man darf in und um Miltach mit erheblicher Bevölkerungszunahme rechnen.

22. April 2011:
Kurzes Drohkreiseln eines Fremdstorches über dem Schlossdach. Im Horst ein Abwehrbereitschaft signalisierendes Paar. Und schon war wieder a Ruah.

Störenfried verscheucht, ansonsten ...

... Ehe-Harmonie pur


Das neue Miltacher Storchenpaar am Sonntag, 17. April, in Äktschn (Foto: Irmgard E.). So ein Storchen-Eheleben bietet schon mehr als nur monatelang zwischen Afrika und Europa hin- und herzufliegen oder Frösche und Mäuse zu jagen, nicht wahr?

16. April 2011:
Große Aufregung auf dem Schlossdach: Ein Fremdstorch (oder ist es Ferdinand auf verspäteter Heimkehr?) hat sich offensichtlich zur feindlichen Übernahme entschlossen und greift an. Den zahlreichen Beobachtern vom Supermarkt in der Dorfmitte - darunter auch LBV-Mitarbeiter Dieter Renner (Bruder des Horstbetreuers) - bieten sich ca. zehn Minuten rasanter Zweikämpfe. Sieger bleibt der neue "Hausherr", der Eindringling sucht das Weite. Bei letzterem handelte es sich wohl nicht um Ferdinand; der hätte den Kampf zur Rückeroberung Paulas (die Romantiker unter Miltachs Storchenfreunden halten hartnäckig daran fest, dass es ich beim Weibchen um Paula handelt) nie und nimmer so schnell aufgegeben.

17. April 2011:
Irmgard E. und Gatte Peter, normalerweise eher der Abt. "Nachtschicht" im Schloss Miltach zuzurechnen, sind zu Besuch hergeradelt. Tierfreundin Funky Sister I. gelangen dabei einige sehr schöne Aufnahmen, die zeigen, wie prächtig sich das neue Storchenpaar in relativ kurzer Zeit miteinander arrangiert hat. Dies wird auch vom Bodenpersonal (Altkatze Frau Bär und Schildkröte Gretl) neidlos anerkannt.

Bilder vom 17. April (alle Irmgard E.):
Storchenpaar17April2011FotoEngelhart.jpg (1862845 Byte) StorchenpaarSehrEhelich17April2011FotoEngelhart.jpg (1211696 Byte) FrauBaer17April2011FotoEngelhart.jpg (663649 Byte) Gretl17April2011FotoEngelhart.jpg (681179 Byte)

Dramatisches Schauspiel mit außerordentlich glücklichem Ende:

Zusammengerauft!
Das neue Miltacher Storchenpaar


Bild oben vom späten Nachmittag des 8. April 2011: Das neue Miltacher Storchenpaar, friedlich vereint im Schloss-Nest. Noch bis wenige Minute davor haben sich die beiden über eine Stunde lang erbittert bekämpft - möglicherweise ging das bei dem Tier links ins (linke) Auge. Wird scho wieda wern...

7. April 2011:
Ein Storch (nicht Ferdinand, den man an seiner Beinmarkierung erkennen würde, aber möglicherweise "seine" Paula) lässt sich auf dem Schlossdach nieder, macht sich verdächtig vertraut am Horst zu schaffen, erkundet die Umgebung und übernachtet im Horst.

Bilder vom 7. April - zum Vergrößern anklicken:
Einzelstorch7April11.jpg (723231 Byte) Einzelstorch7April11a.jpg (312695 Byte)

8. April 2011:
Das Tier macht den Eindruck, nicht mehr weiterreisen zu wollen und führt kleinere Verbesserungsarbeiten im Nest aus. Fein, fein.
Am Nachmittag deutet aufgeregtes Klappern die Ankunft eines weiteren Storches an. Kurz darauf beginnt ein dramatisches Schauspiel, wie man es während der gesamten Miltacher Storchen-Geschichte noch nicht mal annähernd erlebt hat. Der Neuankömmling greift wüst an und wird vom Horstbesetzer ebenso wüst gekontert.
Immer wieder flogen sie über weite "Anlauf"-Bögen aufeinander zu, um dann äußerst heftig zusammenzuprallen und sich zudem in der Luft und im Horst zu "fetzen". Man musste fürchten, dass eines der Tiere diesen Kampf nicht überlebt.
Für die Beobachter schien es, als würden zwei Storchenmänner die Hoheitsrechte über das Nest beanspruchen. Nach über einer Stunde ununterbrochener Kämpfe mit größter Härte (die Tiere rissen sich die Federn bündelweise aus) sitzen die beiden plötzlich nebeneinander im Horst. Zu erschöpft? Äh, nein. Man scheint sich sympathischer zu werden. Die Berührungen, die in den nächsten Minuten "stattfinden", sind ganz anderer, eher (räusper) amouröser Art.
Miltachs Storchenbetreuer Manfred Renner hat zwar die "Schlacht über Miltachs Luftraum" nicht verfolgt, allerdings dann das Liebesspiel des Paares und ist, wie alle Storchen-Freunde, höchst erfreut, dass seitens der "direkt Betroffenen" alles für ein erfolgreiches Familienleben getan wird.

Wie erklärt sich nun das Ganze?
Ferdinand (der Markierte) ist jedenfalls nicht im Spiel. Wenn das 2010-er Paar sein Miltacher Familienglück in diesem Jahr fortsetzen wollte, hätte naturgemäß aber erst Ferdinand aus Afrika zurückkehren müssen, dann die Gattin. Möglicherweise ist Ferdinand was zugestoßen - oder er hat Verspätung.
Falls es sich bei dem erstangekommenen Tier um Paula handelt, wollte sie sich offensichtlich nicht kampflos gleich dem "Nächstbesten" hingeben (da machen wir ihr, falls nötig, gern die Zeugen). Dies wäre zumindest eine Erklärung...

Bilder vom 8. April:
ZweiRaufendeStoerche8April11.jpg (796403 Byte) Storchenpaar8April11.jpg (626460 Byte) Storchenpaar8April11a.jpg (611287 Byte)

9. April 2011:
Wie auch immer, das neue Miltacher Storchenpaar hat sich innerhalb kürzester Zeit prächtig miteinander arrangiert und demonstriert einträchtiges Eheleben.
Falls es sich bei der Dame tatsächlich um Paula handelt und Ferdinand doch noch nachkommt, ist der nächste Großärger allerdings vorprogrammiert.
Mal schaun.

"Da Stoach is do!"

(Vermutlicher) Rumtreiber eröffnet
Miltacher Storchen-Saison 2011

19. März 2011:
"Da Stoach ist do!", hieß es an diesem Samstagvormittag (19. März) in Miltach - also genau zum 100-jährigen Jubiläum des Josefivereins des Regentaldorfes.
Nachdem schon in den Vortagen mehrere Horste in der näheren Umgebung von den "rechtmäßigen Altbesitzern" wiederbesetzt wurden, dachte man in Miltach, dass es sich dabei nur um Ferdinand handeln könne.
Dem war aber offensichtlich nicht so. Das Tier ließ sich auf dem Schlossdach nieder, schaute sich die Sach' gründlich an, setzte an, den Luftraum über Miltach großräumig zu erkunden und landete erneut im Nest. Dann allerdings verließ es den Horst erneut, um dann (vorerst?) nicht zurückzukehren.
War's etwa gar Ulli beim "Müßiggang", um ganz nebenbei seiner/ihrer Kinderstube einen Besuch abzustatten oder irgendein anderer Jungvogel, den es irgendwie in den Bayerwald verschlagen hat?
Der Möglichkeiten viele.
Gewöhnlich kommen Miltachs "ernsthafte" Störche ja erst später (siehe die verschiedenen Berichte auf dieser Seite weiter unten), dafür aber um so gründlicher (höhö).

(Plötzliches) Ende gut, alles gut:

Paula, Ferdinand & Ulli
gemeinsam auf Südkurs!

31. August 2010:
Man konnte es schon am Sonntag, 29. August ahnen, aber nun, nach zwei weiteren Tagen, darf wohl mit sehr großer Sicherheit festgestellt werden: Die Familie Paula-Ferdinand-Ulli ist gemeinsam auf Südkurs gegangen - und zwar vermutlich schon am Samstag, 28. August. Da wurde das Trio zuletzt in bzw. bei Miltach gesehen: Auf dem Schlossdach und bei Oberndorf auf einer Wiese bei der gemeinsamen Futtersuche.
Normalerweise verlässt der Nachwuchs als erstes (ab etwa Mitte August) die Heimat, indem er sich dem Sammelzug der Jungtiere anschließt. Dann, gegen Ende August/Anfang September folgen zunächst die weiblichen Altstörche, zwei bis vier Tage später gewöhnlich die Familienväter, nachdem sie das Nest noch für die kalte Jahreszeit stabilisiert haben.
Nachdem aber Ulli erst ziemlich spät geschlüpft ist, geriet dieser Zeitplan etwas aus den Fugen. Da dachte sich das junge Elternpaar Paula & Ferdinand wohl: Sicherheit für Ulli geht vor, lasst uns gemeinsam die Reise nach Afrika (auf der sehr weiten Ost-Route über den Bosporus, Libanon, Israel, Ägypten bis möglicherweise Südafrika) antreten; lieber ein paar Tage zu früh als zu spät. Die Futtersuche kann das Kind quasi nebenher lernen.
Viel Glück, ihr drei!

Sollte sich nicht noch was äußerst Überraschendes ergeben, darf hiermit das überaus spannende Miltacher Storchenjahr 2010 als abgeschlossen und sehr erfolgreich bezeichnet werden.
Falls Ulli ihre/seine Heimat Miltach in den nächsten Jahren wieder besucht, wird man sie/ihn wahrscheinlich nicht erkennen. Leider. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Paula & Ferdinand 2011 ein weiteres glückliches Ehejahr an Regen und Perlbach verbringen, ist doch sehr hoch. Es wird jedenfalls wieder sehr spannend.

Bei der Gelegenheit: Vielen Dank den zahlreichen Fans der Miltacher Storchen-Szene sowie den Stammgästen auf dieser Seite! Vielen Dank auch für manche aufschlussreiche Beobachtung!

Auf ein tolles Miltacher Storchenjahr 2011!

St. Orch
(staatl. beinahe anerkannter Großvogel-Pressewart, Abt. Schlossdach)

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