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Die Miltacher Schlosstöpferei
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Die hier hergestellte Gebrauchskeramik -
handgetöpfert, handbemalt, lebensmittelecht - umfasst die ganze Palette:
Irdenware bis 1080 Grad und Steinzeug bis 1260 Grad Celsius, vom
Einzelstück bis zum Service! Verkauf im Miltacher Schlossladen,
gleich nebenan!
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Achtung, Abholer: Tonlieferung
eingetroffen. |
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Schlossherrin und
Töpfermeisterin Christiane Schleyerbach-Breu:
"1984, also zwei Jahre nach der Sanierung von Schloss
Miltach, eröffnete ich als frischgebackene Meisterin die Miltacher
Schlosstöpferei, die seit langem vom Gebäude nicht mehr
wegzudenken ist und damit einen wesentlichen Teil zum Erhalt
desselben beiträgt.
Hier werden Gebrauchskeramik aller Art sowie
kunsthandwerkliche Gegenstände hergestellt. Unsere
Produkte sind zu 100 Prozent handgetöpfert, 100 Prozent
handbemalt und selbstverständlich lebensmittelecht!
Das Sortiment wird ständig erweitert und umfasst neben der
Umsetzung unserer eigenen Vorstellungen natürlich auch die
Einbeziehung der Ideen unserer Kunden. Individuelle Wünsche
zu erfüllen ist eine unserer großen Stärken. |

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Führungen

In der Miltacher
Schlosstöpferei sind nicht etwa
"Hobbytöpfer" oder sonstige "Loambatza"
(Töpferjargon), sondern Profis am Werk.
Ausführliche Führungen durch die Töpferei werden für Gruppen ab
30 Personen (nach Voranmeldung, Tel. 0 99 44 / 30 50 44) angeboten.
Siehe auch Besichtigung!

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| In
Gemeinschaftsaktion Hausschilder getöpfert:
Harrlinger
"besetzten"
Schlosstöpferei

Der
Einfallsreichtum der Harrlinger (für "Auswärtige": Die
Ortschaft Harrling ist etwa 8 km von Miltach entfernt) kennt
scheinbar keine Grenzen, wenn es um die lebens- und liebenswürdige
Gestaltung ihres Heimatdorfes geht.
Erde, Wasser, Feuer, fleißige und geschickte Hände sowie fachliche
Kompetenz sind die "Hauptzutaten" für die Umsetzung der jüngsten
Gemeinschaftsaktion. Über 30 Haushalte setzten kürzlich die Idee
der Initiatorin Gisela Höpfl um, die Haustüren mit handgetöpferten
Schildern zu versehen.
Dabei ließen die Hobbykünstler ihrer Phantasie freien Lauf, malten
und modellierten die Familien- beziehungsweise "Haus"-Namen
wirkungsvoll auf die tönerne Grundform. Nicht wenige Anwesen sind
seit Generationen durch traditionelles Handwerk geprägt. Und so
findet sich unter den Schildern beispielsweise auch ein "Schouster"
neben einem Riesenschuh.
Keramikmeisterin Christiane Schleyerbach-Breu stellte für die
Aktion die Räumlichkeiten ihrer Miltacher Schlosstöpferei zur Verfügung,
besorgte Tonmaterial, spezielle Glasuren und Farben sowie die
Werkzeuge, vermittelte die wichtigsten Handgriffe, gab wertvolle
Tipps und leistete schon mal "erste Hilfe".
Inzwischen sind die Rohlinge getrocknet, bis 900 Grad "schrühgebrannt",
glasiert, bemalt und "glattgebrannt" (1080 Grad). Glänzende
Farben, Freude an gelungenen Eigenproduktionen und praktisch
"ewige" Haltbarkeit sind die Belohnung jedes einzelnen
Teilnehmers für eine sehr gelungene Gemeinschaftsaktion.
Das bereits mehrfach preisgekrönte Harrling ist danach nicht nur
ein weiteres Stück schöner, sondern für seine Gäste auch
aufschlussreicher.
Die
Bilder wie folgt - zum Vergrößern anklicken - zeigen einen Teil
der Harrlinger Hobbykünstler und eine Auswahl der Schilder.
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Gute
Nachricht für alle Hobbytöpfer:
Die Schlosstöpferei bietet neben dem Rohmaterial Ton auch Glasuren
zum Kauf an - Beratung inklusive.
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Schloss Miltach |
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