Schafkopfseite

– Diese Seite ist das offizielle Nachrichtenorgan der Schafkopf-Kaderschmiede (SKK) Miltach 1998 w.V. –

Rückblick(e) Dreikönigs-Cup 2016:
Drei Tische, hoher Spaßfaktor, wenig Umsatz

Center Court (ohne Bild, da vorzeitiger Spielabbruch): Welter, Schall, Rehrlschmied, Bretzl.
Claudio-Roditi-Areal: Heiko, Fischer, Renner, Börni.
Johnny-Guitar-Watson-Fields: Riedl, Wagge, Meindl, St. Einbauer.

Rückblick(e) vom Rückspiel um den Jahreswechsel-Cup 2014/15:
Gibt’s nicht…

… wegen Überlastung des Berichterstatters.
Center Court: Welter, Schall, Rehrlschmied, Bretzl.
Claudio-Roditi-Areal: Gips, Meindl, Multara, Großer Vorsitzender.
Johnny-Guitar-Watson-Fields: Fischer, Renner, Börni, Schröder.

Rückblick(e) Vorweihnachtszock 2014:
Old Places, Old Faces – Obacht, sie können’s noch!

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Grandioser Schafkopf, phänomenale Atmosphäre an drei Spielplätzen (Center Court, Claudio-Roditi-Areal, Johnny-Guitar-Watson-Fields).
Das entscheidende Rückspiel um den Jahreswechsel-Cup 2014/15 findet, ebenfalls im Waldschmidt-Stadion, am Donnerstag, 8. Januar 2015 statt. Anstoß: 19 Uhr.

Spielszenen vom Hinspiel (Vorweihnachtszock 2014):

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Obacht!
Der einzig wahre Schafkopf wird mit dem 32-er Blatt gespielt und besteht aus Rufspiel, Solo und Wenz.
Als Ergänzung genehmigt der Große Schafkopf (GS) ausschließlich eine Schieberrunde nach verlorenem Solo/Wenz.

Kein Zugang auf diese Seite für Kurzschafkopfer, Farbwenz-, Farbgeier-, Hochzeit-, Ramsch- und sonstige Kindergartenkramspieler!

Der Mühlhiasl könnte gesagt haben:
„Wenn die Bayern eines Tages nicht mehr Schafkopfen oder nur mehr einen unreinen Schafkopf spielen, dann geht die Welt auch nicht unter – oba bled war’s scho!“

Hart, aber brutal:
SKK-Revival-Zock jüngst im Mai

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Der Große Schafkopf (GS) rief mal wieder seine Jünger aus der ehemaligen Schafkopf-Kaderschmiede (SKK) Miltach ins Waldschmidt-Stadion (Musikfreunden eher als „Jazzkeller 98“ ein Begriff). Herzträger Heiko H. (kleines Bild rechts im Bild oben) stellte sich als hervorragender irdener Vertreter des GS heraus, nachdem es ihm gelungen war, gleich mehrere vorwiegend inaktive Schafkopfsportler ins wahre Leben zurück zu holen. Beinahe wäre neben dem traditionell von der alten Belegschaft eingenommenen Center Court und dem Claudio-Roditi-Areal noch ein weiterer Sportplatz aktiviert worden, aber die angekündigten Altinternationalen E.F. und K.S. konnten wegen eines hochinteressanten Tupperwarevortrags bzw. lebenswichtigen Mikrowellen-Kochkurses nicht erscheinen. Immerhin begrüßte der Große Vorsitzende (GV) einschließlich sich selbst und dem Spätankommer Hans M. zwölf Athleten.
Das Niveau ist immer noch enorm hoch. In einer kurzfristig einberufenen Sonderkommissionssitzung ermittelte der an diesem Abend einzige Einstufungskommissionshauptrat – kein Geringerer als der GV selbst -, dass sich am Claudio-Roditi-Areal an diesem Sonderspieltag ausschließlich Grasträger befanden, nachdem selbst der scheinbar ewige Herzträger Heiko H. über sich hinauswuchs, selbst ungewinnbare Soli anhing (und denkbar knapp verlor) und diesmal auch nicht, wie früher leider allzu oft, zum Ende des Wettkampfs einbrach. Dies ist um so bemerkenswerter, da die Spieldauer aufgrund der Späteinwechslung des derzeit wohl stärksten Akteurs Hans M. genau sieben Stunden betrug. Gerechtigkeitshalber muss angefügt werden, dass derselbe Spieler allerdings – im Gegensatz zu einer Reihe früherer Topprofis – immer noch ununterbrochen im Saft steht.
Leicht enttäuscht zeigte sich der GV von Arno S. Diesem wurde zu den Glanzzeiten der SKK als einzigem Sportler überhaupt zugetraut, eventuell eines Tages die Eichelträgerkette umgehängt zu bekommen. Aber da sieht man mal wieder, dass selbst so ein Megatalent vor dem Absturz nicht gefeit ist, wenn es sich zu lang mit Schellenträgern oder gar -anwärtern im Spielbetrieb misst. Das Wissen des Einstufungskommissionshauptrates GV um diesen leidigen Umstand, den Arno S. ja nicht selbst verschuldet hat, bewahrte ihn letztlich vor dem freien Fall ins Herzträger-Plateau, aus dem man erfahrungsgemäß kaum mehr zurückkommt. Arno S. bedankte sich aufrichtig beim GV und seinen Sportkameraden, dass sie ihm so manchen Fehldoppler – „Lenk nicht ab jetzt!“ -, taktischen Fehler und groben Schnitzer nicht krumm nahmen, sondern ihm vielmehr Trost spendeten. Jeder Schafkopfmensch weiß: Arno S. ist sich selber der größte Kritiker.
Hut ab vor dem Center Court! Das Team ist, einschließlich Ergänzungsspieler B.W., leistungsmäßig noch näher zusammengerückt. Nähere Erkenntnisse bzw. Einzelzuordnungen waren dem Einstufungskommissionshauptrat GV nicht möglich, da er zu sehr mit den Geschehnissen am Claudio-Roditi-Areal beschäftigt war.
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Aus dem SKK-Nostalgiealbum:

Neulich, im September 1999

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Für den erfahrenen Schafkopfsportler sagt ein Bild mehr aus als 1000 Sätze. Insofern ist die oben gezeigte Szene aus dem Waldschmidt-Stadion anno 1999 gleich erzählt:
Während der Sportler rechts vorne gewissenhaft und ausgiebig an einem Viertrumpf-Rufspiel knabbert, aber schon nach kaum drei Minuten feststellt, dass er gesperrt ist, täuscht der Spieler im karierten Trikot (links vorne), scheinbar bestens gelaunt, trotz Antiblatt einen Beinahe-Solo vor, um einen Zusammenwurf zu provozieren, was die Chance auf die Hehn erhalten würde. Der Spieler in weinrot (links hinten) ist davon nicht im geringsten beeindruckt, sortiert erst mal mit der Gelassenheit eines Koblenzer Stadtmeisters ein (links Eichel, dann Gras…), geht in aller Ruhe alle Möglichkeiten durch – Solo ohne drei? Zwei Spatzen, nee, kann ich net spille. Zwei Wenze, eine Ass… „Äh, wer kommt als Erster raus?“ … Nee, zu gefehrlsch… -, bestellt ein leischt Weizen und sagt dann „Spille, mit die Blaue“ an, während der Sportler im hellen Dress (rechts hinten), ein genialer Analytiker, schon vor dem ersten Auswurf weiß, dass er eigentlich locker gewinnen würde, aber sich sein Partner garantiert zweimal verschmiert und er somit nur auf 58 Augen kommt…
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Große Worte, wahre Worte (aus dem SKK-Poesiealbum):

  • LEGT WOHL! (Mäc Muckenschnabl, SKK-Fan und -Gönner, März 2003)
  • GSPUIT MUAß WERN, NET IMMER IN’D HOSN GSCHISSN! (Franz Josef Himpsl, Mai 2000)
  • SCHIFFEN MUSS SICH WIEDER LOHNEN! (Appell des Großen Vorsitzenden B. an die Brunzkartler-Abteilung, SKK-Jahreshauptversammlung, Dezember 1999)
  • LEGEN BRINGT SEGEN! (Josef „Gips“ Mühlbauer, April 1999)

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