Spür- und greifbare Geschichte...
Das Obergeschoss (komplett zu besichtigen) bietet neben vielen
Originaleinrichtungen wie beispielsweise den Kachelöfen, bemalten
Glasfenstern, Chinoiserien, dem wiederhergestellten Rokoko-Altar . . . stilecht eingerichtete
Tafelräume, die historische Küche, das Jagdzimmer, das
"Hochzeitszimmer" ...
Die Stuckarbeiten, Kreuz- und Tonnengewölbe, die wieder "sichtbar gemachten" Bemalungen
und viele weitere Details machen Geschichte regelrecht spürbar.
Das Baudenkmal birgt natürlich auch seine Geheimnisse: So berichten
Überlieferungen von einem bzw. mehreren unterirdischen Geheimgängen.
Diese konnten (bisher) jedoch nicht nachgewiesen werden.
Ausstellungen, Führungen...
Die Kunstfreunde können sich an den Dauerausstellungen von Ernst
Straßner (Mythologische Gemälde, Stilleben, Landschaftsbilder) und Prof.
Hermann Leber (Marmorskulpturen, Portraits, Landschaftsbilder) erfreuen.
Inmitten des Schlossladens wurde die ehemalige "Selch"
(Räucherkammer) wieder zugänglich gemacht und ein wenig gruslig
ausgestattet.
Den Besuchern wird zur Besichtigung eine Informations-Broschüre
beigegeben.
Sehr empfehlenswert: Kurzweilige Führungen (siehe auch oben
und Schlosstöpferei) durch die
Hausherren geben zusätzliche Einblicke hinter die Kulissen - das
"Nähkästchen" wird weit geöffnet.